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Neues Geschäftsgeheimnisgesetz: Das müssen Unternehmen jetzt tun

Geschäftsgeheimnisgesetz: Schützen Sie Ihre Firmengeheimnisse durch technische und organisatorische Maßnahmen

Am 26. April ist das neue Geschäftsgeheimnisgesetz (GeschGehG) in Kraft getreten. Es betrifft, ebenso wie die DSGVO, alle Unternehmen, Kleinunternehmer, Handwerker, Mittelstand oder Großkonzern. Es sichert wichtige Geschäftsinformationen ab.

Aber Achtung: Damit Ihre Geschäftsgeheimnisse vom Gesetz geschützt sind, müssen Sie als Unternehmer aktiv werden!

Das Gesetz bringt zusätzlich zur DSGVO neue Pflichten für Unternehmen mit sich. Während das Datenschutzrecht primär auf den Schutz von Daten mit Personenbezug abzielt, hat das GeschGehG vorrangig den Geheimnisschutz im Blick. Wichtige Geschäftsinformationen sollen abgesichert werden, unabhängig davon, ob sie personenbezogene Daten enthalten.

Die gute Nachricht: Wer die DSGVO und hier insbesondere die geforderten „technischen und organisatorischen Maßnahmen“ umgesetzt hat, ist schon deutlich auf der sicheren Seite.

Bei einem Geschäftsgeheimnis handelt es sich um Informationen, die nicht ohne weiteres zugänglich sind. Hierzu zählen alle Informationen, von denen Sie nicht möchten, dass jemand außerhalb Ihres Unternehmens davon erfährt: z.B. Baupläne, Rezepturen, Kunden- und Lieferantenlisten, Konstruktionszeichnungen oder auch Mitarbeiterakten.

Von zentraler Bedeutung ist hierbei allerdings, dass nur solche Informationen vom Gesetz geschützt sind, die durch angemessene Schutzmaßnahmen abgesichert sind!

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